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Was sind Mentoren?
Was haben Luigia, Eugen und Mentor, der Freund von Odysseus, gemeinsam?

Sie übernehmen die Rolle eines Ratgebers oder eines erfahrenen Beraters, der mit seiner Erfahrung und seinem Wissen die Entwicklung einer meist jüngeren, unerfahreneren Person (Mentee) fördert.

Mentor war ursprünglich in der griechischen Mythologie der Freund des Odysseus und Erzieher von dessen Sohn Telemach.

Mentoring

Mentoring stammt eigentlich aus der Wirtschaft. Als Personalentwicklungsinstrument, insbesondere in Unternehmen, bezeichnet Mentoring die Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentor), die ihr fachliches Wissen oder ihr Erfahrungswissen an eine unerfahrenere Person (Mentee) weitergibt.

Ziel ist, den Mentee bei seiner persönlichen oder beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Mentoring wird eingesetzt, um den Wissensaustausch zwischen Erfahrenen und weniger Erfahrenen zu fördern. Im Unterschied zum Coach ist der Mentor normalerweise nicht extra für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt hauptsächlich über einen Erfahrungs- und/oder Wissensvorsprung.

Wer hat was davon?

Beide Seiten gewinnen. Denn beide lernen was.

Mentees erhalten unter anderem die Möglichkeit,

• die eigenen Fähigkeiten besser kennen und einschätzen zu lernen
• Unterstützung bei Tätigkeit (z. B. in der Schule, im Unternehmen, im Verein) zu erhalten
• selbige effizienter zu gestalten
• Ideen für die Berufsfindung zu entwickeln
• Einblicke in die Strukturen der Berufswelt zu erhalten und entsprechende Kontakte zu knüpfen
• Mut zur eigenen Karriere zu entwickeln und diese zielstrebig anzugehen
• Einbindung in ein Netzwerk, das neue Impulse ebenso wie konkrete Hilfe bieten kann (Praktika, Stellenangebote, Karriereförderung etc.)

Für Mentoren liegen die Chancen darin,

• Einblicke in die aktuelle Schul- und Berufswelt zu bekommen
• frische Ideen und Impulse vom akademischen Nachwuchs zu erhalten
• qualifizierten Nachwuchs aufzubauen
• eigenes Arbeiten zu reflektieren
• soziale und kommunikative Kompetenzen zu trainieren
• Kontakte auch zu anderen Mentoren aufzubauen
• im Netzwerk neue Kooperationsmöglichkeiten zu gewinnen

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„Es ist nicht so wichtig, wie alt jemand ist, sondern welche Erfahrungen er oder sie gemacht hat. Und, was er oder sie daraus macht. Als Mentorin habe ich ein offenes Ohr und Auge für mein Gegenüber und bin bereit, meinen Erfahrungsschatz zu teilen.“

Nicole Stania, geb. 1971, verheiratet, 2 Kinder
Dipl. Sozialpädagogin
Freie Journalistin



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Eugen D.
Mentor 2012/2013

Zur Person

Name: Eugen D.
Alter: 22 Jahre
Schulabschluss: Fachoberschulreife (FOR)
Ausbildung: Einzelhandelskaufmann ( Dauer: 3 Jahre)
Aktuell. Beruf: Studierender am Westfalenkolleg auf Vollabitur

1. Was macht für Dich einen „guten“ Mentor aus?
„Das ist jemand, der Verständnis für die Person gegenüber zeigt. Er oder sie sollte freundlich und offen sein und verständlich erklären können. Es ist gut, wenn er die Lebenssituation des anderen gut verstehen kann.“

2. Wer hat Dir bei Deiner Berufswahl geholfen?
„Für die kaufmännische Ausbildung haben mir die Schule, meine Eltern und der Jugendring geholfen. Und jetzt will ich meinen Schulabschluss verbessern, um danach noch studieren zu können.“

3. Wie wichtig war Dir die Berufsbegleitung/Vorbereitung in der Schule?
„Das war sehr wichtig und hilfreich für mich.“

4. Was möchtest Du mit den Schülern dieses Jahr erreichen?
„Ich möchte ein möglichst klares Bild vermitteln, was Arbeit ausmacht. Wenn jemand Tipps von mir möchte, werde ich ihn voll unterstützen.“

5. Was willst Du für Dich in dem Jahr Mentoring erreichen?
„Ich habe Lust darauf, mit Jugendlichen zu arbeiten. Ich kann auf diese Weise ausprobieren, ob ich eventuell auch Pädagogik studieren möchte. Parallel zum Projekt mache ich mein Abitur fertig.“


Luigia B.
Mentorin 2012/2013

Zur Person
Name: Luigia B. Alter: 22 Jahre Schulabschluss: Fachoberschulreife (FOR) Ausbildung: Medizinische Fachangestellte ( MFA, Dauer: 3 Jahre) Aktuell. Beruf: MFA beim Allgemeinmediziner

1. Was macht für Dich einen „guten“ Mentor aus?
„Er oder sie muss gut erklären können und viel Erfahrung haben. Er muss zuverlässig und pünktlich sein. Er sollte hilfsbereit sein und sympathisch rüberkommen. Er sollte Vorbild sein.“

2. Wer hat Dir bei Deiner Berufswahl geholfen?
„Eigentlich habe ich schon seit ich denken kann den Berufswunsch Hebamme oder Medizinische Fachangestellte gehabt. Mein Lehrer hat mir dabei sehr geholfen.“

3. Wie wichtig war Dir die Berufsbegleitung/Vorbereitung in der Schule?
„Mir war das sehr wichtig.“

4. Was möchtest Du mit den Schülern dieses Jahr erreichen?
„Ich möchte ihnen zeigen, dass es wichtig ist, einen guten Abschluss zu haben, um eine gute Ausbildung zu finden. Weil sie irgendwann auf eigenen Füßen stehen müssen. Ich will ihnen dazu Mut machen.“

5. Was willst Du für Dich in dem Jahr Mentoring erreichen?
„Ich will Spaß in der Arbeit mit Jugendlichen haben und möglichst danach weiter als Mentorin mit ihnen arbeiten.“